Markt 28 „Würzgarten“

Markt 28 „Würzgarten“

M28

  • Markt 28 Süd
  • Markt 28

Fakten

Gebäudetyp: 
Nachbau
Architekt: 
Denkmalkonzept GmbH, Bad Nauheim
Parzelle: 
74 qm
Nutzfläche: 
213 qm
Stockwerke: 
5
Nutzung: 
EG: Einzelhandel / Gastronomie
1. + 2. OG: Wohnung
3. + 4. OG: Wohnung

Würzgarten

Bei dem im 16. Jahrhundert entstandenen Haus „Würzgarten“ am Markt 28 handelt es sich um ein typisches verputztes Fachwerkhaus mit verschiefertem zweigeschossigen Giebel und „Frankfurter Nase“ (1) in dessen oberem Winkel. Die drei Obergeschosse mit den zwei Überhängen wiesen alle Formen der Spätgotik auf. Gestalterische Besonderheit des „Würzgartens“ waren die geschnitzten Eselsrücken (2) über den Fenstern des Dachstocks. Ab 1877 war im Erdgeschoss eine Drogerie untergebracht.

Quelle: „Dokumentation Altstadt“, veröffentlicht vom Stadtplanungsamt der Stadt Frankfurt am Main, Oktober 2006

  1. Bei einer „Frankfurter Nase“ handelt es sich um eine architektonische Besonderheit aus dem Frankfurter Raum - sie bezeichnet die Auskragung der Giebelfläche unmittelbar unterhalb des Dachfirsts. Oftmals war diese Fläche zusätzlich verschiefert.
  2. Als „Eselsrücken“ oder auch „Kielbogen“ wird in der Architektur ein Bogen mit geschweiften Kanten bezeichnet. Der Umriss des Bogens gleicht somit einem umgedrehten Schiffskiel. Der Name „Eselsrücken“ leitet sich vom herausragenden Rückgrat des Esels ab.

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