Markt 13 „Grüne Linde“

Markt 13 „Grüne Linde“

M13

  • Markt 13 Nord
  • Markt 13

Fakten

Gebäudetyp: 
Nachbau
Architekt: 
Claus Giel, Dieburg
Parzelle: 
98 qm
Nutzfläche: 
261 qm
Stockwerke: 
4
Nutzung: 
EG: Einzelhandel / Gastronomie
1. OG: Wohnung
2. - 3. OG: Wohnung

Grüne Linde

Bei der „Grünen Linde“, Markt 13, handelt es sich um ein barockes Gasthofgebäude mit Hinterhaus. Es wurde im 18. Jahrhundert erbaut und prägte den Platz am Hühnermarkt. Verstärkt wurde dieser Eindruck durch ein breites Zwerchhaus (1) mit Dreiecksgiebel (2) samt Occulifenster (3) im Mansarddach (4). Die „Grüne Linde“ verfügte über ein hohes Erdgeschoss mit großen Fensteröffnungen und zeittypischen Konsol- und Bogenschlusssteinen (5). Die aus Fachwerk errichteten Obergeschosse waren verputzt. 1877 befand sich im Erdgeschoss der „Grünen Linde“ eine Kolonialwaren-Handlung, ab 1935 wurde es als Gasthaus genutzt.

Quelle: „Dokumentation Altstadt“, veröffentlicht vom Stadtplanungsamt der Stadt Frankfurt am Main, Oktober 2006

  1. Als „Zwerchhaus“ wird der ein- oder mehrgeschossige Aufbau eines geneigten Daches bezeichnet. Das Zwerchhaus hat einen Giebel und ein eigenes Dach.
  2. Der „Giebel“ ist die obere abschließende Wandfläche eines Gebäudes im Bereich des Daches. Bei einem „Dreiecksgiebel“ ist diese Fläche dreieckig.
  3. Ein „Occulifenster“ - auch Ochsenauge genannt - bezeichnet ein rundes oder ovales Fenster, das meist schmückend im Giebelbereich oder über Portalen eingesetzt wird.
  4. Die Dachflächen eines „Mansarddaches“ sind im unteren Bereich abgeschrägt. Damit verfügen die unteren Dachflächen über eine wesentlich steilere Neigung als die oberen.
  5. Ein „Konsolstein“ ist ein aus der Wand herausragender, tragender Vorsprung, auf den andere Bauteile wie Gesimse, Bögen, Figuren oder Balken aufgesetzt werden.

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