Markt 20 „Zur Flechte“

Markt 20 „Zur Flechte“

M20

  • Hühnermarkt 20 Süd
  • Hühnermarkt 20 Ost
  • Hühnermarkt 20
  • Hühnermarkt 20

Fakten

Gebäudetyp: 
Nachbau
Architekt: 
Denkmalkonzept GmbH, Bad Nauheim
Parzelle: 
95 qm
Nutzfläche: 
282 qm
Stockwerke: 
5
Nutzung: 
EG: Einzelhandel / Gastronomie
1. + 2. OG: Maisonette
3. + 4. OG: Maisonette

Zur Flechte

Gegenüber dem „Jungen Esslinger“ gelegen, verwies das Haus „Zur Flechte“, Hühnermarkt 20, mit seinen beiden Überhängen auf die Epoche der Gotik. Im 18. Jahrhundert erhielt es ein neues Zwerchhaus (1) mit Dreiecksgiebel (2) und ovalem Occulifenster (3). Über dem steinernen Erdgeschoss saßen drei Obergeschosse in verputztem Fachwerk. Ab dem Jahr 1877 war im Erdgeschoss eine Bäckerei angesiedelt.

Quelle: „Dokumentation Altstadt“, veröffentlicht vom Stadtplanungsamt der Stadt Frankfurt am Main, Oktober 2006

  1. Als „Zwerchhaus“ wird der ein- oder mehrgeschossige Aufbau eines geneigten Daches bezeichnet. Das Zwerchhaus hat einen Giebel und ein eigenes Dach.
  2. Der „Giebel“ ist die obere abschließende Wandfläche eines Gebäudes im Bereich des Daches. Bei einem „Dreiecksgiebel“ ist diese Fläche dreieckig.
  3. Ein „Occulifenster“ - auch Ochsenauge genannt - bezeichnet ein rundes oder ovales Fenster, das meist schmückend im Giebelbereich oder über Portalen eingesetzt wird.

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