Markt 26 „Schlegel“

Markt 26 „Schlegel“

M26

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Fakten

Gebäudetyp: 
Nachbau
Architekt: 
Prof. Hans Kollhoff, Berlin
Parzelle: 
72 qm
Nutzfläche: 
229 qm
Stockwerke: 
5
Nutzung: 
EG: Einzelhandel / Gastronomie
1. + 2. OG: Wohnung
3. + 4. OG: Wohnung

Markt 26 – Schlegel

Mit geschweiftem Dach und klaren Proportionen war das um 1830 am Markt 26 entstandene Gebäude ein Beispiel der klassizistischen Formensprache. Das verschieferte Dach lagerte auf einem schweren Sims und wurde jeweils durch eine große Gaube (1) mit serlianischem Fenster (2) gegliedert. Die sechs französischen Fenster (3) der Fassade zum Hühnermarkt saßen auf horizontalen Fensterbändern. Seit 1877 war im Erdgeschoss des Hauses eine Kurzwaren-Handlung angesiedelt; ab 1935 dann ein Friseur.

Quelle: „Dokumentation Altstadt“, veröffentlicht vom Stadtplanungsamt der Stadt Frankfurt am Main, Oktober 2006

  1. Als „Gaube“ bezeichnet man den Dachaufbau im geneigten Dach eines Gebäudes. Sie dient zur Belichtung und Belüftung der Dachräume.
  2. Bei einem „serlianischen“ Fenster handelt es sich um ein Fenster, das nach oben hin halbrund abschließt. Es ist außerdem von zwei rechteckigen Fenstern umgeben.
  3. Ein Fenster dieser Art ähnelt einer Balkontür und ist außen mit einem Geländer versehen.

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