Markt 22 „Goldene Schere“

Markt 22 „Goldene Schere“

M22

  • Hühnermarkt 22 Nord
  • Hühnermarkt 22 Ost
  • Hühnermarkt 22

Fakten

Gebäudetyp: 
Nachbau
Architekt: 
Prof. Hans Kollhoff, Berlin
Parzelle: 
98 qm
Nutzfläche: 
376 qm
Stockwerke: 
5
Nutzung: 
EG: Einzelhandel / Gastronomie
1. OG: Wohnung
2. OG: Wohnung
3. OG: Wohnung
4. OG: Wohnung

Goldene Schere

Das viergeschossige Gebäude „Goldene Schere“ am Hühnermarkt 22 entstand im 18. Jahrhundert, war in klassizistischen Formen gehalten und vereinte zwei kleinere Häuser an der Gasse Hinter dem Lämmchen. Besonders ins Auge fiel die achteckige, auf dem Schieferdach thronende Laterne (1). Die streng eingeteilte Fassade in verputztem Fachwerk schloss nach oben hin mit einem breiten Gesims ab. Im Erdgeschoss der „Goldenen Schere“ wurden seit 1877 Kolonialwaren gehandelt, ab 1935 verschiedene Güter wie Kohlen und Milch.

Quelle: „Dokumentation Altstadt“, veröffentlicht vom Stadtplanungsamt der Stadt Frankfurt am Main, Oktober 2006

  1. Eine „Laterne“ bezeichnet in der Architektur einen turmartigen Aufsatz mit Fenstern.

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DomRömer Nachbild